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Donaumarkt Promenade, Regensburg

Stadt Regensburg

Freianlagen LPh 1-5
Planung / Bau: 2013-2019
Größe: 12.000 m²
Architekten: Haus der Bayerischen Geschichte Regensburg: wörner traxler richter, Frankfurt am Main

Die stadträumliche Lage des Donaumarktes übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion vom Donauufer in die Kernstadt. Mit der baulichen Entwicklung am Donaumarkt, der Personenschifffahrt auf der Donau und den Maßnahmen des Hochwasserschutzes erfolgt eine Neuordnung mit einem sehr hohen städtebaulichen und gestalterischen Anspruch.

Der an die Bebauung anschließende Donaumarkt ist als Bindeglied mit einem homogenen Belag aus gesägtem Granitgroßstein belegt. Eine großzügige Freitreppe schafft die Verbindung von der Lände zur ca. 3.0 m höher gelegenen Promenade. In die Stufenanlage wird die Skulptur eines Goldenen Wallers integriert, der Siegerentwurf eines Kunstwettbewerbs.

Gemäß Entwurfsplanung begleiten zwei Baumreihen aus Platanenhochstämmen als räumlichem Abschluss die Promenadenmauer, die gleichzeitig die Anforderungen des Hochwasserschutzes erfüllt. Das aufgehende Mauerwerk wird in Stahlbeton mit einer Brüstungshöhe von 100 cm ausgeführt. Die Mauern sind mit Naturstein aus Wachenzeller Dolomit verkleidet.

Eine Rampe erschließt die Lände vom Brückenkopf der Eisernen Brücke. Die untere Ebene, die Lände mit einer Querschnittsbreite von 12 m, dient dem Anlegen der Schiffe und ermöglicht das Begegnen von Bussen, Fußgängern und Radfahrern. Zu einer guten Begehbarkeit ist ein Streifen aus Asphalt eingeschrieben. Der Streifen zum Wasser hin ist mit einem gebrauchten, gebrochenen Granitstein befestigt.

Die bauliche Umsetzung begann im Herbst 2015 durch die Stadt Regensburg mit der Lände, die Fertigstellung ist für 2019 geplant.

Geobasisdaten: © Bayerische Vermessungsverwaltung 2018
Foto 1: © Herbert Stolz