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Solarpark Konversionsfläche Munitionsdepot Weichering

Gemeinde Weichering

Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes
spezielle artenschutzrechtliche Prüfung
Planung: 2014-2016
Größe: 11,60 ha
in Zusammenarbeit mit:
Planungsbüro Hadatsch (Artenschutz)

Inhalt und Ziel der 1. Änderung des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Solarpark Konversionsfläche Munitionsdepot Weichering ist die Erweiterung der bestehenden Freiland-Photovoltaikanlagen. Um das Potential einer Nachverdichtung auszuschöpfen, wird das Maß der baulichen Nutzung für den Erweiterungsbereich erhöht. Der gesamte Geltungsbereich des Plangebietes umfasst eine Fläche von ca. 11,60 ha. Davon liegen 0,82 ha als Ausgleichsfläche A2 auf einem externen Flurstück, die übrige Fläche befinden sich auf dem bestehenden Solarpark. Als Ausgleich für die Erweiterung der Solaranlage erfolgt die Umwandlung von Nadelwald in Hartholzauwald.

Das eingezäunte, ehemals militärisch genutzte Plangebiet liegt im Außenbereich südwestlich der Gemeinde Weichering, inmitten der bewaldeten Flächen des Brucker Forstes, welcher zum Großteil als Fauna-Flora-Habitat-Gebiet, sowie als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist. Nördlich der Waldflächen verläuft in Ost-West-Richtung (Ingolstadt – Neuburg an der Donau) die B16.

Innerhalb des Geländes soll auf den alten Bunkeranlagen, den Freiflächen zwischen den Bunkeranlagen und auf einem Teilbereich östlich der bestehenden Photovoltaikanlagen, eine Erweiterung durch Montage weiterer Photovoltaikmodule stattfinden. Laut Bestandsaufnahme findet sich in einigen Teilbereichen der Biotoptyp „magere Flachland-Mähwiese“. Dieser wurde im Vorfeld kartiert und besonders sensible Bereiche von der Errichtung von Photovoltaikanlagen ausgenommen und Maßnahmen zur Optimierung des Lebensraumes vorgeschlagen. Darüber hinaus wurde in Abstimmung mit der unteren Naturschutzbehörde Neuburg ein im zweijährigen Turnus durchzuführendes Monitoring festgelegt, durch welchen der Erhaltungs- bzw. Entwicklungszustand dokumentiert werden soll.