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Außenbereichssatzung Oberschnatterbach

Gemeinde Scheyern

Außenbereichssatzung
Planung: 2012-2013
Größe: 1,5 ha)
in Zusammenarbeit mit:
Norbert Einödshofer, Landschaftsarchitekt

Zur Vermeidung unkontrollierter Wohnbebauung und der damit verbundenen Zersiedelung der Landschaft sind bauliche Eingriffe im Außenbereich einer Gemeinde nur eingeschränkt möglich. Eine mögliche Beeinträchtigung öffentlicher Belange kann einzelne Vorhaben unzulässig machen. Dies liegt auch dann vor, wenn ein Vorhaben den Darstellungen des gemeindlichen Flächennutzungsplans widerspricht oder die Entstehung, Verfestigung oder Erweiterung einer Splittersiedlung befürchten lässt.

Mit der Möglichkeit, eine Außenbereichssatzung aufzustellen, wird Gemeinden dennoch ein Instrument in die Hand gegeben, Wohnbebauung im Außenbereich unter den Voraussetzungen zuzulassen, dass Bebauung zu Wohnzwecken schon vorhanden und der Bereich nicht überwiegend landwirtschaftlich geprägt ist (Rechtsgrundlage: § 35 Abs. 6 BauGB).

Um zwei Wohngebäude errichten zu können, hat die Gemeinde Scheyern für den Ortsteil Oberschnatterbach den Beschluss zur Aufstellung einer Außenbereichssatzung gefasst. Voraussetzung für den Beschluss waren die bereits vorhandenen baulichen Anlagen in dem Gebiet, die es als im Zusammenhang bebauten Ortsteil auswiesen. Mit den nicht mehr aktiv betriebenen Hofstellen und den zwei bestehenden Einfamilienhäusern nimmt die Landwirtschaft nur noch eine untergeordnete Rolle ein, womit eine Störung der Wohnnutzung ausgeschlossen werden konnte. Die Außenbereichssatzung regelt die zusätzlich möglichen Vorhaben zur Verdichtung des Ortsteils. Der geschlossene Charakter der Siedlung wird somit beibehalten und einer weiteren Zersiedelung entgegengewirkt.

Geobasisdaten: © Bayerische Vermessungsverwaltung 2017